Ins Abseits gedrängt
„Niemand glaubt, dass meine Füße nicht ansteckend sind. Sie wollen, dass ich abseits wohne, damit z.B. keiner mit meinem Waschwasser in Berührung kommt.“ Belainesh (Betroffene, 55 Jahre)
Unterstützung aus Holzminden
Am 04. November fand in der Region Holzminden zum wiederholten Mal der Missions-Sonntag statt. Es gab ausführliche Berichte und Filmausschnitte über die Situation der Menschen in Äthiopien, die von Podokoniose betroffen sind.
Die Gründung von Podo e.V.
Am 20.11.2011 traf sich eine Gruppe von 12 Personen in Hermannsburg und gründete den Podo e.V. Uns alle verbindet der Wunsch sich für Menschen mit Podokoniose einzusetzen. Das Engagement von Podo e.V. bezieht sich vor allem auf Äthiopien.
Behandlung ohne Medikamente
„Weil die Behandlung größtenteils ohne Medikamente möglich ist, gibt es kein Forschungsinteresse der Pharmaindustrie. Die WHO zählt Podo zu den am meisten vernachlässigten Krankheiten der Welt.“ Christel Ahrens (Überregionale Managerin der Selbsthilfegruppen)

Die WHO über Podokoniose